Notruf112Bei akuter Gefahr
Telefonseelsorge0800 111 0 111Rund um die Uhr · anonym
Elterntelefon0800 111 0 550Mo–Fr, kostenlos
01
Typische Anzeichen
- Häufiges Kontrollieren und ständige Rückversicherung, z. B. bei Elektrogeräten, Wasserhahn, Wecker
- Sehr häufiges Waschen
- Ritualartiges Wiederholen
- Hoher Zeitaufwand
02
Was Eltern tun können
- Verständnis zeigen
- Zwänge erst einmal hinnehmen und akzeptieren, statt direkt aktiv dagegen vorzugehen
03
Was du besser vermeidest
- Aussagen, die Unverständnis vermitteln, wie z. B. „Hör einfach auf"
- Hinterfragen
- Lächerlich machen
- Kontrollieren der Zwangssituation
04
Wann du dir Hilfe holen solltest
- Wenn Alltag oder Schule beeinträchtigt werden
Erste Anlaufstellen sind die Kinder- und Jugendarztpraxis, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, das Jugendamt und die Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Notfall
Notfallzeichen
- Selbstgefährdung durch Zwangshandlungen
→ Bei akuter Gefahr sofort den Notruf 112 wählen.
Grundlagen
Quellen
- Zwangsstörunggesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit) · Stand 05.02.2026
- S3-Leitlinie Zwangsstörungen (AWMF 038-017)AWMF / DGPPN · Version 2.0, Stand 30.06.2022, gültig bis 29.06.2027, laut AWMF in Überarbeitung; Patientenzielgruppe: Erwachsene