Notruf112Bei akuter Gefahr
Telefonseelsorge0800 111 0 111Rund um die Uhr · anonym
Elterntelefon0800 111 0 550Mo–Fr, kostenlos
01
Typische Anzeichen
- Flashbacks – das Wiedererleben bestimmter Sequenzen oder Situationen
- Albträume
- Schreckhaftigkeit
- Vermeidung bestimmter Situationen oder Bindungen
- Gefühlsverdrängung und/oder Gefühlstaubheit
- Soziale Isolation
02
Was Eltern tun können
- Sicherheit vermitteln
- Gesprächsangebote machen
- Belastungen ernst nehmen
- Feste und einfache Tagesstruktur schaffen
03
Was du besser vermeidest
- Zum Erzählen drängen
- Zweifel am Erlebten äußern
04
Wann du dir Hilfe holen solltest
- Wenn Symptome über Wochen bestehen
Erste Anlaufstellen sind die Kinder- und Jugendarztpraxis, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, das Jugendamt und die Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Notfall
Notfallzeichen
- Dissoziieren – nicht ansprechbar sein, aus der Situation „wegbeamen"
- Selbstgefährdung
- Akute Suizidalität
→ Bei akuter Gefahr sofort den Notruf 112 wählen.
Grundlagen
Quellen
- S3-Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung (AWMF 155-001)AWMF / DeGPT · Version 7.0, Stand 27.02.2026, gültig bis 26.02.2031; gilt für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche
- S2k-Leitlinie Akute psychosoziale Belastung nach schwerwiegenden Ereignissen (AWMF 155-002)AWMF / DeGPT · Version 3.0, Stand 05.10.2026, gültig bis 04.10.2031; gilt für Menschen jeden Alters