Themen · Krisen & Erkrankungen

Suizidale Krisen

Suizidgedanken können mit anhaltender Hoffnungslosigkeit beginnen, sich in vage Todeswünsche verwandeln und sich bis zu konkreten Planungen entwickeln, das eigene Leben beenden zu wollen.

Fachlich erarbeitet mit Melina – Kindheitspädagogin (B.A.) & Psychosoziale Beraterin (M.A.) · Stand Oktober 2026

01

Typische Anzeichen

  • Hoffnungslosigkeit
  • Aussagen, die darauf abzielen, nicht weitermachen zu wollen, z. B. „Ich kann nicht mehr"
  • Verschenken wichtiger Gegenstände
  • Distanzieren von Familie und Freunden
  • Abschied nehmen
  • Plötzliche Ruhe nach schwerer Krise
  • Beschäftigung mit Tod oder Suizid

02

Was Eltern tun können

  • Ruhig bleiben
  • Präsent sein
  • Gesprächsangebot machen
  • Behutsam und offen nach Suizidgedanken fragen
  • Gefährliche Gegenstände sichern
  • Professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen (z. B. Beratungsstellen oder Jugendamt)

03

Was du besser vermeidest

  • Gedanken und Empfindungen kleinreden
  • Moralische Appelle
  • Schuldzuweisungen
  • Geheimhaltung versprechen

04

Wann du dir Hilfe holen solltest

  • Immer bei Suizidgedanken

Erste Anlaufstellen sind die Kinder- und Jugendarztpraxis, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, das Jugendamt und die Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Notfall

Notfallzeichen

  • Konkreter Plan
  • Vorbereitung (Beschaffen von Medikamenten, Utensilien etc.)
  • Tiefe Ritzwunden oder schwere Verletzungen
  • Akute Absicht

→ Sofort Notruf 112 oder psychiatrische Notfallversorgung.

Grundlagen

Quellen

Alles Wichtige, ruhig an einem Ort.

18 Themen, ein Notfallbereich mit Krisennummern, ein persönlicher Sicherheitsplan und ein moderierter Austausch mit anderen Eltern.