Notruf112Bei akuter Gefahr
Telefonseelsorge0800 111 0 111Rund um die Uhr · anonym
Elterntelefon0800 111 0 550Mo–Fr, kostenlos
01
Typische Anzeichen
- Hoffnungslosigkeit
- Aussagen, die darauf abzielen, nicht weitermachen zu wollen, z. B. „Ich kann nicht mehr"
- Verschenken wichtiger Gegenstände
- Distanzieren von Familie und Freunden
- Abschied nehmen
- Plötzliche Ruhe nach schwerer Krise
- Beschäftigung mit Tod oder Suizid
02
Was Eltern tun können
- Ruhig bleiben
- Präsent sein
- Gesprächsangebot machen
- Behutsam und offen nach Suizidgedanken fragen
- Gefährliche Gegenstände sichern
- Professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen (z. B. Beratungsstellen oder Jugendamt)
03
Was du besser vermeidest
- Gedanken und Empfindungen kleinreden
- Moralische Appelle
- Schuldzuweisungen
- Geheimhaltung versprechen
04
Wann du dir Hilfe holen solltest
- Immer bei Suizidgedanken
Erste Anlaufstellen sind die Kinder- und Jugendarztpraxis, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, das Jugendamt und die Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Notfall
Notfallzeichen
- Konkreter Plan
- Vorbereitung (Beschaffen von Medikamenten, Utensilien etc.)
- Tiefe Ritzwunden oder schwere Verletzungen
- Akute Absicht
→ Sofort Notruf 112 oder psychiatrische Notfallversorgung.
Grundlagen
Quellen
- S2k-Leitlinie Suizidalität im Kindes- und Jugendalter (AWMF 028-031)AWMF / DGKJP · Stand 31.05.2016, Gültigkeit abgelaufen (30.05.2021), laut AWMF in Überarbeitung (wird mit Leitlinie 038-028 „Umgang mit Suizidalität“ zusammengeführt)
- Suizidabsichten und Suizidversuche bei Kindern und JugendlichenNeurologen und Psychiater im Netz (Kinder- und Jugendpsychiatrie) · Fachlich unterstützt von der DGKJP