Notruf112Bei akuter Gefahr
Telefonseelsorge0800 111 0 111Rund um die Uhr · anonym
Elterntelefon0800 111 0 550Mo–Fr, kostenlos
01
Typische Anzeichen
- Rückzug von Freunden und Familie
- Interessenverlust
- Antriebslosigkeit
- Schlafprobleme
- Häufige Erschöpfung
- Hoffnungslosigkeit
- Selbstabwertung
- Leistungsabfall in Schule oder Ausbildung
- Reizbarkeit statt Traurigkeit
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Was Eltern tun können
- Gesprächsangebote machen, ohne Druck – Fokus: Was braucht mein Kind gerade?
- Gefühle ernst nehmen
- Einen strukturierten Alltag schaffen
- Kleine Aktivitäten gemeinsam planen
- Professionelle Hilfe suchen
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Was du besser vermeidest
- Befindlichkeit des Kindes herunterspielen, z. B. „Reiß dich zusammen"
- Zu Unternehmungen oder Aktivität zwingen
- Vorwürfe
- Übermäßigen Leistungsdruck
- Ständige Problemlösungsversuche
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Wann du dir Hilfe holen solltest
- Beschwerden über mehrere Wochen
- Deutlicher Rückzug (Distanzieren von Familie und Freunden, Aufgeben von Hobbys, Schulverweigerung)
- Wahrnehmbarer Leidensdruck
- Selbstverletzungen
- Suizidgedanken
Erste Anlaufstellen sind die Kinder- und Jugendarztpraxis, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, das Jugendamt und die Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Notfall
Notfallzeichen
- Abblocken jeglicher Kontaktversuche
- Hoffnungslosigkeit ohne Perspektive
- Abschiedsverhalten
- Konkrete Todeswünsche
→ Bei akuter Gefahr sofort den Notruf 112 wählen.
Grundlagen
Quellen
- S3-Leitlinie Behandlung von depressiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen (AWMF 028-043)AWMF / DGKJP · Version 2.1, Stand 02.12.2025, gültig bis 01.12.2030
- Depression im Kindes- und JugendalterStiftung Deutsche Depressionshilfe