Notruf112Bei akuter Gefahr
Telefonseelsorge0800 111 0 111Rund um die Uhr · anonym
Elterntelefon0800 111 0 550Mo–Fr, kostenlos
01
Typische Anzeichen
- Ständige Sorgen
- Vermeidungsverhalten
- Sozialer Rückzug
- Schlafprobleme
- Körperliche Beschwerden
- Panikattacken
02
Was Eltern tun können
- Angst anerkennen
- Sicherheit vermitteln
- Kleine Bewältigungsschritte unterstützen
- Erfolge würdigen
03
Was du besser vermeidest
- Aussagen, durch die die Angst kleingeredet wird, z. B. „Du musst keine Angst haben"
- Vollständige Vermeidung fördern
04
Wann du dir Hilfe holen solltest
- Wenn Alltag, Schule oder soziale Kontakte beeinträchtigt sind
Erste Anlaufstellen sind die Kinder- und Jugendarztpraxis, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, das Jugendamt und die Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Notfall
Notfallzeichen
- Massive Panik
- Vollständige soziale Isolation
→ Bei akuter Gefahr sofort den Notruf 112 wählen.
Grundlagen
Quellen
- Angststörungen bei Kindern und JugendlichenNeurologen und Psychiater im Netz (Kinder- und Jugendpsychiatrie) · Fachlich unterstützt von der DGKJP
- S3-Leitlinie Behandlung von Angststörungen (AWMF 051-028)AWMF / DGPM · Version 2.0, Stand 06.04.2021, Gültigkeit abgelaufen (05.04.2026), laut AWMF in Überarbeitung; Adressaten laut AWMF: Haus- und Fachärzte der Erwachsenenmedizin sowie Psychotherapeuten (keine kinder- und jugendspezifische Leitlinie)